Klima auf Ibiza: Temperaturen, Sonne und Regen
Klima Ibiza in Zahlen: Temperaturen, Sonnenstunden, Regentage und Luftfeuchte Monat für Monat, nach den Messwerten des spanischen Wetterdienstes.
Einige Angaben können sich ändern. Stand: .
Ibiza hat ein mildes Mittelmeerklima: heiße, sehr trockene Sommer, ein feuchterer Herbst und Winter ohne echten Frost. Diese Guide zeigt dir, was die langjährigen Messwerte tatsächlich sagen, damit du nicht auf Prospektsätze angewiesen bist. Alle Zahlen stammen aus den Klimanormalwerten des spanischen Wetterdienstes AEMET für die Station am Flughafen in Sant Josep de sa Talaia, die nur wenige Meter über dem Meer liegt und den Zeitraum 1981 bis 2010 abdeckt[1]. Für die Küstenorte passt das gut; im hügeligen Inselinneren kann es nachts etwas kühler sein.
Das Jahr im Überblick
Über das ganze Jahr gerechnet liegt die Mitteltemperatur bei 18,3 °C. Tagsüber erreichst du im Schnitt 22,2 °C, nachts fällt das Thermometer auf durchschnittlich 14,3 °C. Es fallen etwa 413 mm Regen, verteilt auf rund 45 Tage mit messbarem Niederschlag, dazu kommen knapp 15 Gewittertage und fast 90 völlig wolkenlose Tage. Die Luftfeuchte liegt im Jahresmittel bei 71 %, was du vor allem an schwülen Sommerabenden spürst[2].
Was heißt das praktisch? Ibiza ist kein Ziel, an dem es oft regnet, aber wenn es regnet, dann gern kurz und kräftig. Und die Luft am Meer ist feucht: 30 Grad fühlen sich hier anders an als 30 Grad im trockenen Binnenland.
Temperaturen Monat für Monat
Den kühlsten Monat bildet der Januar mit mittleren Tageshöchstwerten von 15,7 °C und Tiefstwerten um 8,1 °C. Im April sind es tagsüber schon 19,7 °C, nachts 11,4 °C. Den Höhepunkt erreicht der Sommer im August mit 30,3 °C am Tag und 22,2 °C in der Nacht; der Juli liegt mit 29,7 °C und 21,4 °C knapp darunter. Im Oktober misst die Station noch 24,0 °C am Tag und 16,5 °C nachts, im Dezember 16,7 °C und 9,5 °C[3].
Auffällig ist, wie warm die Nächte im Hochsommer bleiben. Wer schlecht schläft, wenn es nachts nicht abkühlt, achtet bei der Unterkunft auf Durchzug, Ventilator oder Klimaanlage; Hinweise zur Wahl der Gegend findest du in Wo übernachten auf Ibiza. Umgekehrt sind die Winternächte frisch genug, dass du eine warme Jacke und für das Ferienhaus eine Heizung brauchst.
Sonne: wie viele Stunden du erwarten kannst
Die meisten Sonnenstunden zählt der Juli mit durchschnittlich 334, gefolgt vom August mit 305, dem Juni mit 299 und dem Mai mit 272. Selbst die dunkelsten Monate kommen noch auf beachtliche Werte: der Dezember auf 151, der November auf 157 und der Januar auf 162 Sonnenstunden[4]. Die kürzeren Tage machen im Winter mehr aus als die Wolken.
Für dich als Reisende oder Reisender heißt das: Auch im Winter hast du gute Chancen auf helle Tage für Spaziergänge und Ausflüge. Im Sommer dagegen ist die Mittagssonne so stark, dass sich Wanderungen am frühen Morgen lohnen; Anregungen dafür findest du in Wandern auf Ibiza.
Regen und Gewitter
Der Sommer ist fast trocken: Im Juli fallen im Mittel nur 5 mm, verteilt auf weniger als einen Regentag, im Juni 11 mm. Ab September ändert sich das Bild deutlich. September (57 mm) und Oktober (58 mm) sind die nassesten Monate, und der Oktober kommt im Schnitt auf 5,6 Regentage. November und Dezember liegen mit 53 und 52 mm nur wenig darunter. Die meisten Gewittertage fallen auf September und Oktober[5].
Dahinter steckt ein bekanntes Muster des Mittelmeers: Das Meer ist im Spätsommer noch sehr warm, und wenn kühlere Luft darüberzieht, entstehen kräftige Schauer und Gewitter. Dann kann in wenigen Stunden mehr Regen fallen, als die Kanalisation und die trockenen Bachbetten schlucken. Wie du solche Lagen erkennst und was du tun solltest, erklärt Unwetter auf Ibiza.
Schnee und Frost
Schnee ist auf Ibiza eine Kuriosität: Die Station zählt im Mittel 0,2 Schneetage im Jahr, und Frost gibt es praktisch nicht[6]. Du brauchst also weder Winterreifen noch dicke Winterkleidung, wohl aber eine Regenjacke und eine Schicht zum Drüberziehen für Abende und windige Tage.
Was das Klima für deine Planung bedeutet
- Badeurlaub: Juni bis September sind die sichersten Monate, mit dem wärmsten Meer im Spätsommer. Details in Wassertemperatur auf Ibiza.
- Wandern und Radfahren: Frühling und Herbst sind angenehm, der Winter ist mild genug für Ausflüge, solange du Regentage einplanst.
- Ruhe und Natur: In den Monaten mit weniger Sonnenstunden ist die Insel am ruhigsten. Was dich dann erwartet, steht in Ibiza im Winter.
Welcher Monat am besten zu dir passt, vergleicht Beste Reisezeit für Ibiza Schritt für Schritt; alle Guides zum Thema findest du unter Reisezeit & Wetter. Denk daran: Die Werte hier sind Durchschnitte über drei Jahrzehnte. Für deine konkrete Reisewoche zählt die aktuelle Vorhersage des Wetterdienstes.
Quellen
Jede konkrete Angabe stützt sich auf eine dieser offiziellen Quellen.
Die Klimanormalwerte der AEMET für Ibiza beziehen sich auf die Station Ibiza Flughafen in Sant Josep de sa Talaia, 6 Meter über dem Meer, Zeitraum 1981-2010.
Im Jahresmittel 1981-2010: Mitteltemperatur 18,3 °C, mittlere Höchstwerte 22,2 °C, mittlere Tiefstwerte 14,3 °C, Niederschlag 413 mm, 44,7 Tage mit mindestens 1 mm Regen, 14,8 Gewittertage, 89,7 wolkenlose Tage, relative Luftfeuchte 71 %.
Mittlere Tageshöchst- und Tiefstwerte 1981-2010: Januar 15,7/8,1 °C, April 19,7/11,4 °C, Juli 29,7/21,4 °C, August 30,3/22,2 °C, Oktober 24,0/16,5 °C, Dezember 16,7/9,5 °C.
Mittlere Sonnenstunden pro Monat 1981-2010: Juli 334, August 305, Juni 299, Mai 272; Dezember 151, November 157, Januar 162.
Mittlerer Monatsniederschlag 1981-2010: Juli 5 mm mit 0,5 Regentagen, Juni 11 mm, September 57 mm, Oktober 58 mm mit 5,6 Regentagen, November 53 mm, Dezember 52 mm; die meisten Gewittertage fallen auf September (3,1) und Oktober (2,9).
An der Station Ibiza Flughafen gibt es im Mittel 0,2 Schneetage im Jahr, Frosttage kommen praktisch nicht vor (Januar 0,1).
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